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Die Website www.osteifel-aktiv.de will informieren, anregen und unterhalten.
Einheimische, Zugereiste und Gäste lernen die einzigartige Region
im Westen Deutschlands kennen, in der es sich gut leben, arbeiten und
genießen lässt.

Als langfristig konzipiertes PR-Projekt soll es in den kommenden 10 Jahren zu einer
einzigartigen Enzyklopädie in den Bereichen Tourismus, Wirtschaftsentwicklung
und der Regionalgeschichte ausgebaut werden.

Umfangreiche Informationen zu Orten, zu Sehenswürdigkeiten, zum vulkanischen Erbe
und zu Wirtschaftsunternehmen unterschiedlichster Art sollen als gewaltiges Netzwerk
den Bekanntheitsgrad und die Attraktivität der Region fördern und ausweiten.

Osteifel-aktiv ist ein Wissensportal, das insbesondere Bildungsträger und Schulen für die
Gegenwart und Geschichte der Region Osteifel interessieren und bei der Vermittlung im
Unterricht unterstützen möchte >>> mehr


Die Osteifel liegt im linksrheinischen Teil des nördlichen Rheinland-Pfalz
zwischen Rhein und Mosel sowie dem Ahrgebirge, der Wasserscheide
zwischen der Ahr und dem Flüsschen Nette in der Hohen Eifel.

Der überwiegende Teil gehört heute zum Landkreis Mayen-Koblenz und
umfasst die Städte Andernach und Mayen sowie die Verbandsgemeinden
Vordereifel, Maifeld, Mendig, Pellenz und Weißenthurm. Den nördlichen Teil
bilden die Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal im Landkreis Ahrweiler.
Im Südwesten gehören auch Teile des Landkreises Cochem-Zell dazu.


Ein Click auf die Abbildung links öffnet eine größere Kartenansicht


Meine geografische Definition der Osteifel bezieht sich auf den historischen Mayengau. Seine Nordgrenze bildet in wesentlichen Teilen der Vinxtbach.
Hinter dem ungewöhnlichen Namen "Vinxt" verbirgt sich eine Ableitung des lateinischen Wortes "finis", was so viel wie Ende oder Grenze bedeutet.
Tatsächlich bildete der Vinxtbach eine Art Grenze zwischen germanischen Stämmen im Norden und den keltischen Treverern im Süden. Folglich bildete
das Vinxtbachtal auch während der römischen Epoche die Grenze zwischen Niedergermanien im Noden und Obergermanien südlich des Baches.
Bis heute existiertdiese Grenze, wenngleich nur noch in Ansätzen, als Brauchtums- und Sprachgrenze >>> mehr

Das Vordringen germanischer Franken im Zuge der Völkerwanderung beendete im 5. Jahrhundert die römische Herrschaft am Rhein.
Fortan hatten Pfalzgrafen das Sagen im Mayengau. Am Laacher See entstand zwischen 1093 und 1216 das Kloster "Maria ad Lacum" (Maria am See)
als Stiftung des Pfalzgrafen Heinrich II., der auf Burg Rheineck bei Bad Breisig residierte. Die Benediktinerabtei Maria Laach entwickelte sich zum
geistigen Zentrum der Region.

Erst die Ideen der französischen Revolution zu Beginn des 19. Jahrhunderts beendeten den Einfluss von Adel und Klerus. Der Mayengau wurde zum
Departement
Rhîn-et-Moselle, die Grafschaften wurden in Kantone eingegliedert und statt der Schultheißenämter gab es fortan die Mairien.
Die Franzosenzeit wurde nach Napoléons entscheidender Niederlage bei Waterloo durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses im Jahr 1815
beendet: Ab 1815 wurde der Mayengau Teil der preußischen Rheinprovinz.

 
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