Bereits als Schüler hatte ich journalistische Ambitionen, die meine
Lehrer am Hammelburger Frobenius-Gymnasium gerne förderten. Meine
Lieblingsthemen: Naturerfahrungen und Gemeinschaftserfahrungenin den Ferien, Jagderlebnisse mit dem
Vater oder Geschichte des Jazz. 1968 war ich Mitherausgeber einer
Schülerzeitung, die wir in bezeichnender Weise FOCUS nannten. Sie wurde
übrigens im Bleisatz in zwei Farben gedruckt und erwirtschaftete sogar
ein "fettes" Plus dank Unterstützung durch die örtliche Geschäftswelt.
Nur schade, dass wir damals nicht an Titelschutz gedacht haben...
Besonders stolz war ich, als die Hammelburger Saalezeitung erste
Beiträge von mir veröffentlichte. Der Herausgeber bot mir sogar ein
Volontariat in seiner Redaktion an. Allein das Veto meines Vaters
verhinderte meine frühe Karriere bei der schreibenden Zunft. "Erst das
Abitur, dann sehen wir weiter...."
Von da an sah ich das Thema als erledigt an. Es folgte Abitur, Karriere
beim Bund, Studium, Hochzeit, Managementkarriere, schwere Krankheit....
- 1977 erfolgreiche Teilnahme am Fotowettbewerb des Magazins "Soldat und Technik"
- 1978 Beitrag in "Management heute" über Wiedereingliederungschancen für Zeitsoldaten ins zivile Berufsleben
- 1980 diverse Beiträge in Fachzeitschriften zum Thema "Managementwissen in Kleinbetrieben"
- 1981 - 1995 diverse Beiträge zum Thema "Fernfahrer" sowie Modellbau, Beteiligung an Fotowettbewerben - zahlreiche Preise
Im Sommer 1997 hörte ich zum ersten Mal von dem Projekt
„General-Anzeiger online“. Man hatte mir den Vorschlag gemacht,
künftig Beiträge für das noch in Planung befindliche neue Medium zu verfassen. Ich war sofort Feuer und Flamme. Ich sollte über Sehenswürdigkeiten in der Region
berichten, Museen vorstellen und den Lesern Tipps für interessante Wanderungen
und Spaziergänge geben. Dabei hatte ich bis dato noch keinerlei Kontakt mit dem
Internet gehabt.
Das sollte sich schon bald ändern. Mein erstes Treffen mit
der künftigen Redaktion fand in einem Bürogebäude in Köln-Porz statt. Man erläuterte mir mit einer Engelsgeduld die damals bestehenden
Möglichkeiten des Internets und weihte mich in das geplante
Redaktionskonzept von General-Anzeiger-online ein. Ich verließ die Redaktion
tief beeindruckt, obwohl ich kaum etwas von dem verstanden habe, was dort gehört hatte.
Ich kannte bis zu diesem Tag lediglich das glücklose und
ziemlich langweilige BTX-Angebot der Deutschen Telekom und hatte in Frankreich
das ähnlich funktionierende, aber sehr effiziente Minitel kennengelernt. Daher
war ich, verständlicherweise, zunächst ziemlich skeptisch. Erst gegen Ende 1997
bekam mein Büro einen Internetanschluss. Der Zugang per externem Modem war
ziemlich langsam und funktionierte häufig nicht. Außerdem machte ich schon bald
Erfahrungen mit Viren und anderen unerfreulichen Elementen. Meine Lust zu
surfen hielt sich daher ziemlich in Grenzen. Ich nutzte das Medium in den
ersten 12 Monaten eigentlich hauptsächlich zum Verschicken von E-Mails und zum
Lesen von General-Anzeiger-online.
Französisches Minitel-Gerät aus den 90-er Jahren (Bild: Wikimedia)
Es waren deutschsprachige Suchmaschinen wiemetager, die
mich veranlassten, immer häufiger im Internet zu recherchieren. Mit
verbesserter Hardware, ISDN und vor allem einer guten Sicherheitssoftware
gerüstet machte das Surfen immer mehr Spaß. Spätestens als ich im Jahr 2000
Hintergründe für mein zweites Buch recherchierte, begann das Internet meine Neugierde richtig zu wecken .
Heute, nach über 10 Jahren Erfahrung und dem hohen
Standard der Nachrichtenübermittlung ist das Internet aus meinem Alltag nicht
mehr wegzudenken.
Hier gibt es nicht nur die neuesten Nachrichten aus Bonn und Umgebung, sondern auch den Freizeit-Guide in dem u.a. Beiträge und Bilder von mir zu finden sind