"Wer etwas will, findet Wege - wer
nicht, findet Gründe."
Götz Werner, Gründer und
geschäftsführender Gesellschafter von dm-drogerie markt
Unbekanntes Land Die einmaligen Kostbarkeiten der Landschaft zwischen Mosel und Ahr sind bis heute - aus Sicht des reisenden Besuchers - weitgehend touristisches Niemandsland
Durch das von der Europäischen Union und dem Land Rheinland-Pfalz geförderte LIFE-Projekt "Schutz und Pflege von Wacholderheiden der Osteifel" ist eine Region in den Fokus der Öffentlichkeit und der Medien gerückt, die als solche zuvor nicht geografisch definiert war. Sie erstreckt sich sowohl über Teile des Landkreises Mayen-Koblenz als auch des Landkreises Ahrweiler.
Touristisch gesehen ist sie bis heute ein "Niemandsland" zwischen Mosel und Ahr, in unmittelbarer Nachbarschaft zum "Vulkanpark Brohltal / Laacher See", der "Erlebnisregion Nürburgring" und, mit ein wenig Abstand, der "Ferienregion Daun".
Die in ihrer Geschichte überwiegend von der Landwirtschaft geprägten Höhen- und Tallagen waren nie dicht besiedelt. Der karge, steinige Boden war nicht in der Lage, eine größere Anzahl von Bewohnern zu ernähren. Die dort lebenden Menschen galten noch bis vor wenigen Jahrzehnten als arm und rückständig. Als vor 20 Jahren die Arbeitsplätze in den Steinbruchbetrieben, Steinhauereien und in der Bimssteinherstellung wegbrachen, verließen viele, überwiegend jüngere Menschen die Dörfer. Wer blieb, musste in den Großraum Andernach-Neuwied-Koblenz, in den Bereich Köln-Bonn oder sogar in den Raum Wittlich-Trier auspendeln. Wer Glück hatte, fand in den neu entstandenen Gewerbebetrieben am Stadtrand von Mayen, in Polch, in Kaisersesch oder in unmittelbarer Nähe der Autobahn A 61 einen Arbeitsplatz.
Die Lage der Wacholderheiden-Region im Großraum Köln-Aachen-Trier-Koblenz
Seit einigen Jahren ist ein neuer Trend zu beobachten. Junge
Familien, aber auch Rentner ziehen aus den Ballungsgebieten in die
landschaftlich reizvoll gelegenen Dörfer. Niedrigere Mieten, günstige
Baulandpreise und eine gesündere Umwelt waren häufig ausschlaggebend.
Eine weitere positive Entwicklung ging von Initiativen wie "Unser Dorf soll schöner werden" und später der Aktion "Unser Dorf hat Zukunft" aus. Die Dorfgemeinschaften, in denen sich auch die meisten Zuwanderer integrierten, entwickelten ein neues "WIR-Gefühl".
Diese Entwicklung ist ein guter Grund, sich für die Wacholderheiden-Region stark
zu machen und optimistisch in die Zukunft zu blicken.
Die Ortsgemeinden Langenfeld und Arft bieten Jung und Alt eine hohe Lebensqualität
"Hier lässt es sich gut leben" - Potenziale für die Menschen in der Region
Wohnen in einer gesunden, naturnahen Umwelt
Kinderbetreuung, Schulen und weiterführende Bildungseinrichtungen gut erreichbar
gute Nachbarschaftsbeziehungen und lebendige Dorfgemeinschaften
aktives Vereinsleben
Erweiterung der regionalen Kulturangebote (z.B. regelmäßige Clubabende mit Vorträgen, Verkostung regionaler Produkte in Langenfeld)
Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten vor Ort (Nachbarschaftsläden mit hochwertigen Gebrauchs- und Konsumgütern sowie regionalen Spezialitäten)
Erschließung neuer Baugebiete mit familiengerechten Grundstückspreisen
"Gemeinsamkeit ist unsere Stärke" - Potenziale für die regionale Wirtschaft
Aufbau eines regionalen Netzwerkes zur Verbesserung der Kommunikation nach Innen und Außen
gegenseitige Unterstützung zum Aufbau und zu Förderung eines WIR-Gefühls
gemeinsamer Auftritt in der Vermarktung (Wacholderheiden-Logo) mit hohem Wiedererkennungswert
durch gegenseitigen Produktaustausch und gemeinsamen Verkauf in unterschiedlichen Geschäften Verbesserung der gemeinsamen Vermarktung
Präsentation der gemeinsamen Produkte im einheitlichen "Wacholderregal" zu einheitlichen Preisen
Weiterentwicklung, Ausweitung der Produktpalette und ständige Qualitätsverbesserung
gemeinsame Entwicklung und Nutzung von Merchandising-Produkten
Unterstützung durch die Gemeinschaft bei eigenständigen Initiativen durch Synergieeffekte
"Wir haben etwas Besonderes zu bieten" - Touristische Potenziale der Wacholderheiden-Region
eigenständige, vielseitige und geschichtlich interessante Kulturlandschaft mit einzigartigen Bergheiden und tiefen Waldtälern mit klaren, natürlichen Bächen
einzigartige Heideflora und -fauna, gesunde und artenreiche Mischwälder
gesunde, an Sauerstoff reiche Luft, angenehmes Höhenklima, viel Sonne, wenig Niederschläge
bodenständige, dem Gast gegenüber aufgeschlossene und herzliche Bevölkerung
familien- und wandererfreundliche Hotels, Gästehäuser und Pensionen mit guter Ausstattung mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis
Spezialangebote für Motorradtouristen, Wanderreiten (Eifel zu Pferd), Mountainbiking und "Ferien auf dem Bauernhof"
in Preis und Leistung überzeugendes gastronomisches Angebot regionaler Küche
großes Wanderwegenetz mit guter Markierung
gute Verkehrsanbindung durch die Autobahn A61, auch per Bahn und Bus erreichbar
Mit gutem Beispiel vorangehen
Wer will, dass Kunden und Gäste die Angebote der Region annehmen, muss sich jeder Gewerbetreibende - wohl oder übel - selbst drei Fragen gefallen lassen:..
Kennen Sie Ihre Region, ihre Besonderheiten und ihre Geschichte wirklich?
Wo kaufen Sie selbst bevorzugt ein?
Wo verbringen Sie bevorzugt Ihren Urlaub?
Zu Positionierung der Region Osteifel
Die Positionierung der Region Osteifel als eigenständige Wirtschafts-, Kultur- und Wanderregion im Norden des Landes Rheinland-Pfalz steckt noch immer im Anfangsstadium. Dabei gibt es in den einzelnen Gebietskörperschaften durchaus bemerkenswerte Ansätze und lokale Erfolge zu verzeichnen. Der erklärte Wille der verantwortlichen Lokalpolitiker, in der Zukunft ein regionales Marketingkonzept zu etablieren, reicht alleine nicht aus. Es müssen konkrete Maßnahmen erfolgen, um vorhandenes "Kirchturmdenken" und vermeintliche Besitzstandswahrung überzeugend in ein zielorientiertes Handeln umzuwandeln.
Als Markenzeichen für die Region Osteifel steht der immergrüne Wacholderstrauch, ein Jahrtausende altes Symbol für das Leben, für seelisches und körperliches Wohlbefinden.
Informationen und aktuelle Meldungen zur regionalen Vermarktungsinitiative "Produkte und Dienstleistungen aus den Wacholderheiden der Osteifel" finden Sie > hier
Die angestrebten Ziele
Positionierung der Region Ost-Eifel als Bestandteil
der Großregion Eifel
Schaffung eines eigenständigen Images
Verbesserung des Images
Steigerung des Bekanntheitsgrades
Voranbringen des Tourismus als sektorales Ziel
unter Nutzung vorhandener Potenziale und Strukturen als Synergieeffekt.
Zielgruppen
die Bevölkerung im Bereich der Region selbst
Unternehmen in den Bereichen Gastronomie, Beherbergung und Personenbeförderung
Produzenten regionaler Produkte
potenzielle Besucher und Gäste
"Schon gehört? Unser Heidehonig wird bald weltberühmt"
Die Gäste auf dem Informationsstand der "Wacholderheiden der Osteifel" beim Rheinland-Pfalz-Tag 2008 vom 13.- 15. Juni in Bad Neuenahr-Ahrweiler waren begeistert und genossen mit allen Sinnen, was unsere Region zu bieten hat! >>> mehr
Auf Wiedersehen beim diesjährigen Wacholderfest in Langscheid/Eifel am Sonntag, 23.08.2009!
"Darf ich...?" Die einheimischen Spezialitäten kommen beim Publikum bestens an (hier beim Wacholderfest in Langscheid 2007)