Hinter diesem derben Spruch steckt ein Stück Geschichte: Früher aß die bäuerliche Landbevölkerung nur das, was sie
selbst anbaute. Alles andere kannte sie nicht. Und was sie nicht kannte, lehnte sie kategorisch ab. Im Prinzip hat sich bis heute nicht viel daran geändert.
Um dennoch Produkte auf dem Markt zu verkaufen zu können, erschufen bereits die Händler der Antike spezielle Markierungen (griechischen Marka = Zeichen), um ihre Handelswaren zu kennzeichnen. Hatte der Käufer erst einmal gute Erfahrungen mit einer speziellen (Handels-) Marke gemacht, so vertraute er ihr immer wieder. So gelang es den Händlern, auch für neue Waren Kunden zu gewinnen.
Damals wie heute galt und gilt der Grundsatz, dass nur Vertrauen langfristige Kundenbindung bewirkt.
Angesichts der Flut von neuen Produkten, mit denen Kunden täglich in den Medien konfrontiert werden, spielt das Vertrauen in die Marke eine immer wichtigere Rolle. Markennamen stehen heute längst nicht mehr allein für Handelsprodukte, sondern auch für Dienstleistungen oder vermehrt, für die Anbieter selbst.
Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Marke gehören Zufriedenheit, Sympathie und Einzigartigkeit.
Um eine Marke, insbesondere dann, wenn sie noch unbekannt ist, im Markt zu bekannt zu machen und zu festigen, braucht es einen gewissen Aufwand, den man als Marketing umschreiben kann. Eine wesentliche Aufgabe fällt dabei der Kommunikationspolitik zu. Diese beinhaltet u.a. Werbung und Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit).